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SPIELE MIT DER EWIGKEIT
 
The group exhibition "Spiele mit der Ewigkeit (Plays with eternity)" brings together twelve artists from Berlin and Seoul whose work engages with time and its infinity, with space and its boundaries, with forces of reality and the freedom of the unreal. Since prehistoric times people have dealt with the question of eternity, addressing the phenomena of time and eternal life. This search is present in the exhibition. The works ask for what could be and what could happen, even besides our limits of perception. Their artistic strategies are based on everyday observations, on collecting scientific data, on traditions and rituals. The exponates revolve around visibility and invisibility, flirting with the ephemeral, and strive for eternal art, following their playful impulse: towards infinity and eternity. The exhibition opens with the performance "Pathologies of the Image" by Andrés Galeano. As in a requiem, two sopranos (Vannessa Lanch & Anastasia Nikolova) rhyme and sing about physical dangers that artworks are exposed to, about pollutants, pests or climatic conditions. The song deals with the mortality of artworks, at the same time emphasizing their immateriality and plays with the ephemeral in art, which seems to be transient in every moment and yet claims its eternity.  The exhibition has been made possible with kind support by Arts Council Korea.

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Die Ausstellung „Spiele mit der Ewigkeit“ versammelt zwölf KünstlerInnen aus Berlin und Seoul, die sich in ihren Arbeiten mit der Zeit und ihrer Unbegrenztheit, dem Raum und seinen Grenzen, den Zwängen des Realen und den Freiheiten des Irrealen beschäftigen. Die Frage nach der Ewigkeit ist seit Urzeiten in der Kunst gegenwärtig, in ihr setzt sich der Mensch mit dem Phänomen der Zeit und dem ewigen Leben auseinander. Von dieser Suche erzählen die KünstlerInnen in der Ausstellung. Ihre Arbeiten stellen Fragen nach dem, was da irgendwo noch sein, was da irgendwann passieren könnte, auch jenseits unserer Wahrnehmungsgrenzen. Ihre künstlerischen Strategien basieren auf alltäglichen Beobachtungen, auf dem Sammeln von Daten aus der Wissenschaft, auf Traditionen und auf Ritualen. Die Arbeiten kreisen um die Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, flirten mit dem Ephemeren und streiten für die ewige Kunst, ihrem spielerischen Trieb folgend: nach Unendlichkeit und Ewigkeit. Die Ausstellung wird eröffnet mit der Performance „Pathologies of the Image“ von Andrés Galeano. Wie in einem Requiem reimen und singen zwei Opernsängerinnen (Vannessa Lanch & Anastasia Nikolova) über die physischen Gefahren, denen ein Kunstwerk ausgesetzt ist - über Schadstoffe, Schädlinge oder klimatische Bedingungen. Ihr Gesang handelt von der Sterblichkeit eines Kunstwerkes, unterstreicht zugleich die Immaterialität der Kunst und spielt mit dem Flüchtigen der Kunst, die in jedem Moment vergänglich ist und doch Ewigkeit beansprucht. Die Ausstellung wird durch die freundliche Unterstützung des Arts Council Korea ermöglicht.

Abbildung: Nam Hoon Kim, 18911 Enumerate death, various types of flies on board, 205 adhesive, 89 x 51 cm, 2017, Courtesy of Artist

Image: Nam Hoon Kim, 18911 Enumerate death, various types of flies on board, 205 adhesive, 89 x 51 cm, 2017, Courtesy of Artist